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Aktuelle Informationen von hedgefonds24

 

Aktuelle Information von hedgefonds24:

 

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Darüber hinaus haben Anleger die Möglichkeit nicht anerkannte oder nicht erstatte Ansprüche als Gläubiger im Insolvenzverfahren geltend machen. Experten gehen jedoch nicht davon aus, dass noch ausreichend Kapital vorhanden ist, um alle Ansprüche zu erfüllen. Der vorläufig bestellte Insolvenzverwalter der Phoenix Kapitaldienst GmbH wird ebenfalls alle Anleger anschreiben, um ihnen die Möglichkeit zu geben den ihnen entstandenen Schaden zu beziffern. Uns wurde mitgeteilt, dass dies innerhalb der nächsten sechs bis acht Wochen geschieht.

Ob es sich für Geschädigte lohnt weitere Ansprüche über den Rechtsweg geltend zu machen, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht eindeutig beantwortet werden: Erst die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsergebnisse werden die notwendigen Erkenntnisse bringen, die es den Anlegern ermöglichen könnten, Schadensersatzansprüche gegen die Verantwortlichen durchzusetzen.

Weitere Informationen zum Verlauf des Insolvenzverfahrens, die Kontaktdaten zum Insolvenzverwalter erhalten Sie unter www.bafin.de und unter der Telefonnummer 0228-4108-1010. Aufgrund des hohen Anruferaufkommens empfehlen wir Ihnen zu nächst eine schriftliche Korrespondenz zu führen.

Hintergrundinformationen: Wie konnte es so weit kommen?

Neben der Frage was mit dem investierten Anlagebetrag geschieht bzw. ob Anleger Teile ihrer Einlage wiederbekommen, wollten viele Geschädigte und Interessenten wissen, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Welcher Kapitalanlageform kann man bei seinen Anlageentscheidungen grundsätzlich noch trauen? Mehrere tausend geschädigte Anleger, Vermittler und Pressekontakte haben sich mitterweile bei uns gemeldet und sich in unseren Informationsverteiler eingetragen – über 90% der Personen sind Interessenten, die vorher keinen geschäftlichen Kontakt zu uns unterhalten haben. Dies zeigt wie stark ausgeprägt das Interesse nach neuen Informationen ist.

Als Spezialist für die Beratung und Vermittlung von Alternativen Investments möchten wir, Hedgefonds24.de, daher die Hintergründe näher beleuchten und die Frage beantworten, ob ähnliche Betrugsfälle bei anderen Hedgefonds zu erwarten sind:

Es sieht danach aus, dass kriminelle Machenschaften stattgefunden haben, eventuell auch grenzüberschreitend“, sagte eine BaFin-Sprecherin. Demnach stellt sich der Fall bisher so dar: Kontounterlagen bei der Phoenix Kapitaldienst GmbH die ein Guthaben von mehr als 600 Millionen Euro vorgetäuscht haben, waren offenbar manipuliert. Dieses Konto war ein Handelskonto, welches beim Londoner Händler Man Financial geführte wurde. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass sich die Phoenix Kapitaldienst GmbH eines Schneeballsystems bedient hat, wobei Neuanlagen dazu genutzt werden, um Renditen vorzuweisen und Auszahlungen an bereits beteiligte Anleger zu tätigen.

Die Unterlagen sind dabei voraussichtlich über Jahre hinweg so exzellent gefälscht worden, dass der Betrug selbst der BaFin bei einer Sonderprüfung im Jahr 2002

nicht aufgefallen ist. „Vor krimineller Energie ist auch die beste Behörde nicht gefeit“, so die BaFin-Sprecherin Sabine Reimer.

Die Geschäftsführung der Phoenix Kapitaldienst GmbH sowie eine Vertretung der Erbengemeinschaft zeigten einen Angestellten – unseren Recherchen nach handelt es sich um den langjährigen Chefhändler der Gesellschaft – wegen Betruges an. Laut Oberstaatsanwalt Thomas Bechtel besteht jedoch kein dringender Tatverdacht – er befindet sich deshalb auf freiem Fuß. Allerdings stehen die Ermittlungen erst am Anfang.

Der Fall Phoenix wird Presse, Staatsanwaltschaft und Anleger wohl noch lange begleiten. Die Weichen sind jedoch gestellt, um eine schnelle Entschädigung zu gewährleisten.

Andere Hedgefonds vom Betrugsfall voraussichtlich nicht betroffen

Die Befürchtung, dass Anleger nach dem Phoenix-Desaster grundsätzlich einen Bogen um alternative Investments wie Hedgefonds machen, konnte sich bisher nur bedingt belegen lassen: Zwar erreichten uns kurz nach Bekannt werden der Phoenix-Pleite auch Kündigungen von anderen Alternativen Investment-Beteiligungen, einige Anleger revidierten jedoch tags darauf ihre Entscheidung nach reiflicher Überlegung und der Erkenntnis, dass es sich beim Fall Phoenix um einen Einzelfall handelt.

Vor betrügerischen Machenschaften ist man bei keiner Kapitalanlageform geschützt – auch Bank-, Immobilien und Aktienanlagen waren in jüngster Vergangenheit Opfer krimineller Machenschaften geworden. Nach wie vor ist eine Beimischung von Hedgefonds in bestehende Wertpapierportfolios ein effektives Mittel, um konstante Erträge, weitestgehend unabhängig von der Entwicklung der Aktien- und Rentenmärkte zu erzielen.

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Quelle: hedgefonds24 vom 17.03.2005